Was tun, wenn ...

taufe

 

Wenn Eltern heute ihre Kinder als Säuglinge oder im frühen Kindesalter taufen lassen, steht – neben der Tradition – wohl vor allem auch der Gedanke dahinter, der schon die frühen Christen bewegte: Die Kinder sollen in die Gemeinschaft mit Christus hinein genommen werden, in der auch ihre Eltern leben. Die Eltern wollen ihre Kinder Gott anvertrauen. Die Taufformel »ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes« macht deutlich, dass es vor allem darum geht. Der Säugling wird eben nicht auf seinen eigenen Namen getauft, als ob Taufe Namensgebung wäre.

 

Das Kind wird vielmehr auf den Namen Gottes, gewissermaßen in die Familie Gottes hinein getauft. Die Taufe zeigt, dass mein Kind ein Kind Gottes ist und dass es diesem Vater im Himmel vertrauen kann. Weil sie das für ihr Kind so wollen, lassen immer noch die meisten Eltern ihre Kinder taufen. Wichtig ist dann allerdings, was auf die Taufe folgt. Eltern, Paten und die Gemeinde müssen dem Kind vorleben, was das heißt, dem Vater im Himmel zu vertrauen. Wenn das Kind nicht durch ihr Beispiel zu eigenem Glauben und Vertrauen kommt, bleibt die Taufe schließlich leer und für die Getauften bedeutungslos. Ohne das Beispiel ihrer Eltern und anderer Menschen werden Kinder kaum begreifen können, was es heißt, zu glauben.

Es ist die Frage, ob sie sich dann als etwas ältere Kinder oder als Jugendliche entscheiden können, ob sie getauft werden wollen. Wie sollen sie erleben, spüren, was Christsein ist, wenn sie es nicht von denen erfahren, denen sie vertrauen? Natürlich müssen Eltern ihren Kindern die Freiheit lassen, sich später anders zu entscheiden, als sie selbst es mit der Taufe für richtig gehalten haben. Das ist der Ort der Konfirmation. Aber zunächst sollten die Kinder erfahren: Meinen Eltern ist die Nähe Gottes wichtig, auch für mich. Meine Eltern fühlen sich aufgehoben und geborgen, weil Gott zu ihnen hält. Und ich kann das auch.

Konfirmationsunterricht

 

Bei uns heißt das: Konfi-3 und Konfi8

Im Jahr 2014 wurde in unserer Gemeinde ein neues Modell des Konfirmandenunterrichts eingeführt: der Konfi-3 für die Drittklässler, und darauf aufbauend, der Konfi8 in der achten Klasse, an dessen Ende die Konfirmation erfolgen kann.

Die getauften Kinder unserer Gemeinde werden von uns angeschrieben und zum Konfi-3 bzw. Konfi8 eingeladen.

KONFI-3

Der Konfi-3 richtet sich an Kinder in der dritten Klasse, also an Kinder von etwa acht Jahren. Neun Monate lang treffen wir uns einmal im Monat samstags, um mit Bibelgeschichten, Liedern, Gebeten und auch dem gemeinsamen Essen das Leben mit Gott zu erfahren und Themen wie die Taufe oder Martin Luther näher zu entdecken, kurz: die Grundlagen unseres christlichen Glaubens kennenzulernen. Durch die erforderliche Mithilfe der Eltern als Katecheten und die regelmäßigen Besuche der Gottesdienste/Kinderkirche können Sie mit der ganzen Familie den christlichen Glauben aktiv leben (lernen).

 

Am Ende dieser neun Monate feiern wir zusammen einen Abschluss-gottesdienst mit Agapemahl.

Konfi8

Die zweite Phase der Konfirmandenzeit findet in der achten Klasse statt, daher Konfi8. In neun Monaten treffen wir uns vierzehntägig, um, aufbauend auf die Grundlagen des Konfi-3, die Bedeutung von Themen wie Die Zehn Gebote, das Vater Unser oder die Taufe für uns näher zu beleuchten. Bei  Besuchen der jüdischen Synagoge, anderen Gemeinden, eines Klosters oder verschiedenen Seelsorgeeinrichtungen erfahren wir, wie wir unseren christlichen Glauben aktiv leben können. Der regelmäßige Besuch des Sonntagsgottesdienstes ist dabei auch ein wichtiger Teil.

 

Wenn die Kinder sich am Ende der Konfi8-Zeit dazu entscheiden, kann dann die Konfirmation – um Pfingsten herum – erfolgen.

Seelsorge

Früher hieß das "beichte"

 

Einzelgespräch / Beichte

Ja! – das gibt es auch in der Evangelischen Kirche! Manchmal möchte ich einfach reden. Über Sorgen und Probleme, Fragen und Zweifel, über Schuld und Vergebung, über meinen Glauben, weil ich etwas wissen möchte oder über das, was mich derzeit beschäftigt. Dafür gibt es das seelsorgerliche Gespräch.

Und: Wer über seine Schuld nachdenkt und beichten möchte darf das gerne bei uns tun.

Offizielle Beichtgelegenheiten gibt es bei uns im Gottesdienst, in jedem Gottesdienst als »allgemeine« Beichte aller, die daran teilnehmen.

Ansonsten vereinbaren Sie mit dem Pfarrer einen Gesprächstermin und evtl. ein spezielles Beichtgespräch.

Scheuen Sie sich nicht, nach einem Gespräch zu fragen. Rufen Sie an, mailen Sie uns oder kommen Sie vorbei.

Wichtig ist, dass Ihre Anliegen vertraut, geheim, verschwiegen behandelt werden,  niemand darf darauf zugreifen. Die Beichte, die Seelsorge ist geheim, ist unverletzlich und geschützt.

KIRCHENEINTRITT

 

Unsere Tür in der Lukas-Kirchengemeinde steht für Sie offen - wir sind eine einladende Gemeinde.

Wir freuen uns sehr, wenn Menschen sich bewusst entscheiden zu unserer Kirche zu gehören. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann wieder eintreten.

 

Wer bisher einer anderen Kirche angehört, aber nun in die Evangelische Kirche eintreten möchte, muss zuvor aus seiner bisherigen Glaubensgemeinschaft austreten.

Den Austritt vollziehen Sie bitte beim Amtsgericht. Dazu benötigen Sie Ihren Personalausweis.

 

Schritte zum Eintritt in die Evangelische Kirche:

Wir treffen uns zu einem Gespräch, möchten Sie kennen lernen, auf Ihre Fragen eingehen und über die Kirche informieren. Uns ist es wichtig, dass Sie die Grundlagen des evangelischen Glaubens kennen und bejahen. Dann müssen Sie nur noch ein Aufnahmeformular ausfüllen

... den Rest erledigen wir für Sie.

 

Die Aufnahme erfolgt entweder öffentlich in einem Gottesdienst oder gegebenenfalls im Stillen formlos, je nach dem, was Ihnen entspricht.

 

Sie haben Interesse ...

... dann wenden Sie sich bitte an unser Gemeindebüro:

Telefon: 02 51/39 66 44 6

E-Mail: gemeinebuero(at)lukaskirche-muenster(dot)de

Klingelbeutel

 

Klingelbeutel – das klingt vielleicht ein bisschen Ungewöhnlich. Aber es hat was für sich, oder besser für Sie und für uns. Sicher werden Sie mit dem Begriff Klingelbeutel die gottesdienstliche Sammlung von Geldspenden verbinden. Das ist auch völlig richtig.

 

Mit Ihrer Bereitschaft etwas von dem, was Sie haben abgeben zu wollen, zeigen Sie, dass Sie Gutes tun wollen. Sie suchen kirchliche Projekte, die Ihren Überzeugungen entsprechen. Denn dort wollen Sie helfen: eben beispielsweise durch eine Spende. Auch wenn Sie sich über das Thema "Spenden, Stiften, Sponsern" informieren wollen, sind Sie hier richtig.

 

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten.

Pfr. Stephan-Martin Stötzel

Telefon: 02 51/49 04 92 8

E-Mail: stephan.stoetzel(at)lukaskirche-muenster(dot)de

 

 

Spenden-Konto:

Lukas-Kirchengemeinde (Lukas-Kgm.)

 

IBAN: DE86 3506 0190 0000 6060 65

Bank für Kirche und Diakonie – KD-Bank

Bitte Verwendungszweck angeben.

 

Ihre eingegangene Spende wird im Ev. Kreiskirchenamt Münster bearbeitet.

Sie erhalten von uns eine Spendenbescheinigung.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!